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RUMS: Neues Medienprojekt für Münster startet mit prominenten Namen

Das RUMS-Gründungsteam mit einigen prominenten Gesichtern.

Von Heimann bis Polenz: Zum RUMS-Gründungsteam zählen einige bekannte Namen.

Lokaljournalismus neu denken: Mit RUMS startet am Samstag ein neues, digitaljournalistisches Medienprojekt in Münster. Nicht nur das Format ist ungewöhnlich, auch die Hintermenschen versprechen Spannendes.

Grundsätzlich vorweg: Wer jetzt denkt, mit RUMS startet irgendein ein weiteres Online-Nachrichtenportal, liegt falsch. Der Slogan “Der Brief für Münster” liefert einen Hinweis darauf, wie das am Samstag startende Produkt aussehen wird. RUMS debütiert zunächst mit einem Newsletter, aber keinem, wie man vielleicht klassischerweise vermuten würde. Vier oder fünf Teaser, die dann auf eine Website führen und fertig – so wird es nicht aussehen.

Nein, RUMS orientiert sich eher an Projekten wie dem in Branchenkreisen umjubelten “Checkpoint” des Berliner “Tagesspiegel”. Diese Newsletter sind mehr als für sich stehendes Medium zu begreifen, die eigene und fremde Inhalte zu einem bestimmten Oberthema in einer Narration bündeln. Bei RUMS heißt es dazu: “Wir beginnen klein, mit einem regelmäßigen und persönlichen Brief per E-Mail. Er gibt einen schnellen Überblick über das Stadtgeschehen, macht Kompliziertes verständlich, erklärt, worüber im Netz diskutiert wird – anfangs im Schwerpunkt zu Corona, aber auch zu anderen Themen, die in der Stadt wichtig sind.”

Prominenz bei RUMS

Anlässlich der momentanen Corona-Krise hat das Team den Start vorverlegt, eine Werbekampagne war erst für Ende April geplant. Und, ja, das Ganze soll später auch Geld kosten, wobei mit diesem Geld vornehmlich die Kosten gedeckt werden sollen. Weitergehende Informationen soll es im Laufe des nächsten Monats geben.

Das Team hinter RUMS enthält einige spannende Namen: Der Münsteraner Ralf Heimann verantwortet zusammen mit der Journalistin und Autorin Katrin Jäger die Redaktion. Ex-Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer, Ruprecht Polenz und Marina Weisband haben als Kolumnisten zugesagt. Im Hintergrund wirkt u. a. Christian Humborg, derzeit Finanzchef von Wikimedia, vormals bei dem Recherchekollektiv Correctiv aktiv. Dessen Mitbegründer David Schraven ist als einer der Geldgeber ebenfalls mit im Boot.


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