Münster

Flaschenpost expandiert: Erst Münster, jetzt Köln und dann ganz Deutschland

Die Flaschenpost startet bald in Köln.

Die Flaschenpost befindet sich auf Expansionskurs: Der Online-Getränkelieferdienst aus Münster will noch Juni in Köln starten, wie Geschäftsführer Dieter Büchl den Wiedertäufern im Interview bestätigte. Im laufenden Jahr soll der Markteintritt in weiteren Städten folgen. Mittelfristig will die Flaschenpost das gesamte Bundesgebiet abdecken.

Wer am frühen Abend in den Straßen der Stadt unterwegs ist, der begegnet ihnen zwangsläufig: Die pink-weißen Lieferwagen der Flaschenpost, die seit über einem Jahr fast zum Stadtbild gehören. Das Geschäftsmodell des Startups ist so einfach wie erfolgreich – Getränke online bestellt, spätestens 90 Minuten später klingelt der Bote an der Tür. Ohne Lieferkosten, versteht sich. Das Konzept kommt bei den Kunden an: “Wir verzeichnen auch heute noch in Münster ein enormes Wachstum”, erklärt Büchl. Jeder Tag sei eine Herausforderung für das Team, zu dem über 500 Fahrer und ein Fuhrpark von 80 Fahrzeugen gehören.

Die Flaschenpost-Flitzer werden schon sehr bald auch in Köln zu sehen sein, verriet Büchl den Wiedertäufern: “In drei Wochen soll es losgehen.” Hier seien die Vorbereitungen soweit abgeschlossen, dass der Markteintritt nun erfolgen könne. In der Domstadt – eine Million Einwohner – sollen dann zunächst 180 Lieferwagen im Einsatz sein.

Flaschenpost will deutschlandweit expandieren
Köln ist dabei nur der zweite, aber bei weitem nicht der letzte Schritt in der Wachstumsgeschichte der Flaschenpost sein. “Wir wollen noch in diesem Jahr in mehreren Städten starten”, sagt Büchl. Entsprechende Vorbereitungen laufen derzeit – in Köln seien jetzt soweit gediehen, dass nun der Markteintritt erfolgen könne. Mittelfristig, so der Plan, will die Flaschenpost (Website: “Wir wollen marktführender Getränkehändler in Deutschland werden”) alle Städte mit mehr als 250.000 Einwohnern in der Republik abdecken.

Für die ambitionierten Pläne hat Büchl erst Ende des letzten Jahres die Risikokapitalgeber Cherry Ventures und Vorwerk Ventures im Rahmen einer Wachstumsfinanzierung ins Boot geholt, wie die “Lebensmittelzeitung” berichtete. Schon zuvor hatten sich einige andere Geldgeber bei dem Startup engagiert.“Wir haben ein nachweisbar erfolgreiches Geschäftsmodell”, wundert sich Büchl nicht über die hohe Resonanz bei Investoren. “Geldgeber zu überzeugen ist dann relativ einfach.”


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