Münster

Zwei Verletzte: Premiere des Coconut Beach fiel ins Wasser

Der Regen machte den Betreibern des Coconut Beach einen Strich durch die Rechnung. (Symbolbild)

Der plötzlich einsetzende Regen machte den Betreibern des Coconut Beach am 30. April einen Strich durch die Rechnung. (Symbolbild)

So hatten sich das die Betreiber ganz und gar nicht vorgestellt: Die Premiere des Coconut Beach an der neuen Location am Stadthafen II sollte ein rauschendes Fest werden. Doch der Tanz in den Mai war schon vor Mitternacht vorbei.

Der 30. April dürfte den Machern des Coconut Beach in schlechter Erinnerung bleiben. Mit einer fetten Party sollte die neue Lokalität am Stadthafen II eingeweiht werden. Nur das Wetter spielte nicht so richtig mit. Ganz im Gegenteil, denn es kam, wie es schlimmer kaum kommen konnte. “Wir hatten Scheißwetter”, erinnert sich Pitty Duyster von der Betreibergesellschaft. Das Problem dabei: Bei den stattlichen Regenfällen tanzt es sich nicht so gut unter freiem Himmel.

An dem Abend strömten immer mehr Leute in den Circus, dem Zelt neben dem Cocnut Beach. “Wir haben das Zelt zu gemacht, aber die Planen an den Seiten liegen nur auf dem Boden auf”, erklärt Duyster. Hierunter konnten die Leute in das Zelt kriechen, das in der Folge immer voller wurde. “Wir haben das dann sofort geräumt und die Party beendet.” Das war um kurz nach elf Uhr und sorgte für Unmut bei den Gästen (und auch auf Facebook), die den nicht ganz geringen Eintritt entrichtet hatten.

Also alles ok, kein Problem? Ganz so war es allerdings nicht. Zwei Verletzte hat es in dieser Nacht gegeben, wie unsere Recherchen im Nachhinein ergeben haben. “Das ist nicht so schlimm gewesen”, beteuert Duyster. Den Schaden regele man über die Versicherung.Rettungskäfte waren nicht im Einsatz.

Trotzdem hatte die Veranstaltung ein Nachspiel. Städtische Mitarbeiter, die privat vor Ort waren, meldeten den Vorfall in der Verwaltung. In der Folge bat das Bauordnungsamt Duyster und Co. zum Gespräch. Jetzt sichert ein Zaun den Außenbereich um das Zelt, so dass sich ähnliche Vorfälle nicht wiederholen können. Auch Duyster sieht keine Probleme mehr: “Am ersten Abend hat man nicht alles unter Kontrolle.” Aber es habe keine Gefahr bestanden. Das bestätigt auch die Stadtverwaltung: Die Standfestigkeit des Zeltes sei nicht gefährdet gewesen.

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