Rathaus

Panne bei Wahlbenachrichtigungen kostet die Stadt über 5.000 Euro

Wahlen Stimmabgabe

Der Stadtverwaltung ist eine folgenschwere Panne bei dem Druck der Benachrichtigungskarten für die Landtagswahl unterlaufen: Jetzt müssen rund 9.000 Wahlberechtigte abermals angeschrieben werden – auf Kosten des ohnehin strapazierten städtischen Haushalts. 

Dabei werde das Stadtsäckel “im Wesentlichen” durch die entstehenden Portokosten belastet, räumte die Pressestelle der Kommune auf Nachfrage ein. Diese allein summieren sich auf 5.050 Euro. Zu etwaigen Druckkosten und geleisteten Arbeitsstunden in der Verwaltung machte sie keine Angaben.

Die Aktion war aus Sicht der Verwaltung notwendig geworden, weil bei der Druckprogrammierung der Wahlbenachrichtigung für die Landtagswahl am 14. Mai ein Fehler unterlaufen sei. Auf etwa 9.000 Karten sind keine akademische Grade und Namenszusätze aufgedruckt worden. Die Betroffenen erhalten vom Wahlamt kurzfristig korrekte Benachrichtigungen, teilte die Stadt schon am Mittwoch mit.

Im Wählerverzeichnis aber seien alle Wahlberechtigten entsprechend den Eintragungen im Melderegister und im Personalausweis richtig eingetragen. Da Stimmabgaben im Wählerverzeichnis vermerkt werden, ist übrigens ein zweimaliges Wählen ausgeschlossen – auch dann, wenn man ausnahmsweise zwei Benachrichtigungskarten erhalten hat.